Am Samstag 18. April erreichte uns die Meldung einer in Not geratenen Kuh. Diese hat sich beim Gang von der Weide in den Stall bei einem Bachübergang in eine missliche Lage gebracht.

Das Tier sass mit dem Gesäss im Bachbett/ um einen Baum gewickelt und schaffte sowohl das Aufstehen wie auch die steile Bachböschung nicht mehr aus eigener Kraft. Beim Eintreffen der Ortsfeuerwehr hatte der Besitzer das sichtlich erschöpfte Tier bereits vorbildlich gegen weiteres Abrutschen gesichert.

Unter der Leitung des automatisch aufgebotenen Sonderstützpunktes Grosstierrettung (GTR) der Berufsfeuerwehr Bern, welche mit 2 Fahrzeugen angerückt war, wurde das Tier mittels dem eigens für solche Zwecke entwickelten Hebegeschirrs und einem Kranwagen geborgen. Trotz der schonenden und ruhigen Bergung gelang es der Kuh nach der Bergung nicht, sich mit eigener Kraft auf den Beinen halten zu können. Vermutlich war ihre Erschöpfung zu gross oder die Beine waren vom längeren Sitzen „eingeschlafen“.

Aus diesem Grund wurde sie mittels Hebenetz und Traktor/Frontlader in den Stall gebracht, wo sie vom Tierärztlichen Dienst untersucht wurde.

Nach erfolgter Untersuchung und Behandlung konnte die Kuh wieder selbstständig aufstehen und ist seitdem auf dem Weg zur Besserung.

Ein spezieller Dank gilt der Besitzerfamilie, welche vorbildlich gehandelt hat und stets Ruhe bewahrte. Ebenso danken wir dem Sonderstützpunkt für die sehr professionelle und angenehme Zusammenarbeit.

Das Wichtigste für uns ist: Der Kuh geht es wieder gut!